Investieren für jedermann nice!innovations setzt auf Crowdfundingfinanzierungskampagne

"snakeFX"

Bürgerkriege, schwere Naturkatastrophen aber auch Verkehrsunfälle stellen Helfer vor Ort immer wieder vor enorme Herausforderungen. Besonders dann, wenn Schwerverletzte mit offenen Knochenbrüchen innerhalb weniger Minuten erstversorgt und in ein Krankenhaus transportiert werden müssen. Auf Basis seiner jahrelangen Erfahrung hat der Unfallchirurg Heiko Durst deshalb ein neuartiges Fixationssystem entwickelt, das auf diese Anforderungen zugeschnitten ist.

Dank seines innovativen Aufbaus ist sein Fixateur-externe-System „snakeFX“ schneller einsetzbar und kann außerdem auch von medizinischem Assistenzpersonal bedient werden.

Zeit sparen und Fehler reduzieren

Alle Fixateur-externe-Systeme bestehen aus Pins, die durch die Haut in den Knochen einge-dreht werden. Bei herkömmlichen Systemen werden diese Pins mittels mehrerer Stangen oder Aluminium-Röhren verbunden und stabilisieren so den Knochenbruch. Das ist ein recht umständliches Verfahren. Das snakeFX dagegen ist aus 15 bis 20 miteinander verbundenen Halbschalen aufgebaut und passt sich „schlangengleich“ individuell dem jeweiligen Knochenbruch optimal an. Der snakeFX wird auf die Pins aufgeklippt und anschließend wird die Schlange mit einem zentralen Zugelement sowohl in sich stabilisiert, als auch an den Pins fixiert. Diese „one-step-rapid-fixation“-Technologie spart beim Einsatz enorm Zeit und reduziert Fehlerquellen auf ein Minimum.

Investoren gesucht

Auf der Crowdfunding-Plattform aescuvest wirbt Dr. med. Heiko Durst derzeit mit seiner nice!innovations GmbH um Investoren. „Wir wollen snakeFX vom Funktionsmuster zum Prototypen entwickeln“, so Heiko Durst. „Patentiert ist unser System bereits in den großen Märkten, jetzt streben wir eine möglichst schnelle Marktreife an, um es Ärzten und Patienten in aller Welt zur Verfügung stellen zu können.“
Wer das Produkt und seine Weiterentwicklung unterstützen will, kann dies auf ab einem Betrag von 250 Euro tun. Es handelt sich dabei nicht um eine Spende – die Förderung ist eine klassische Investition. Gelangt das Produkt zur Marktreife und wird es gut angenommen, erhalten die Investoren eine Rendite. Bis zu 20 Prozent seien bei diesem Projekt möglich, erklärt Dr. Patrick Pfeffer, Geschäftsführer der Crowdfunding-Plattform. Komme die Finanzierungssumme nicht zustande, erhielten die Investoren ihr eingesetztes Kapital in vollem Umfang zurück. Bevor ein neues Produkt um Investoren und Unterstützer werben kann, muss der wissenschaftliche Beirat von aescuvest es als innovativ und geschäftstauglich zugleich bewertet werden. Beides sei bei snakeFX der Fall.

Ende Januar sollte die Finanzierungsschwelle von 190.000 Euro erreicht sein. Letztlich wurden über 262.000 Euro über Crowdfunding eingesammelt.                                                                                                                                                                                           Mehr über das Projekt

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